Projektziele für KMU, Verbände und Verwaltungen

Mittelständische Unternehmen, Verbände und Verwaltungen müssen sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandersetzen. Zum einen haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren deutlich dadurch verschärft (zuletzt und weitreichend durch den European Accessibility Act - EAA), dass die Anforderungen an Barrierefreiheit in Normen und Gesetzen auf europäischer und damit zwangsläufig auch nationaler Ebene konkretisiert worden sind. Zum anderen können Unternehmen durch barrierefreie Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationen neue Zielgruppen und Märkte erschließen. 

Der demografische Wandel fügt dem Markt in den nächsten Jahren eine weitere Dimension hinzu. Nicht zuletzt dadurch verändert sich die Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Ein immer größer werdender Anteil an älteren und länger arbeitenden Mitarbeiter*innen sowie der deutlich spürbare Fachkräftemangel erfordern Lösungen. Das Projekt iDESkmu kann durch neue Kompetenzen und Horizonte positive Signale setzen. Diese wirken sich nach innen (z.B. Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur) und außen (u.a. Imagepflege und Markenstärkung) aus.

Nutzen von iDESkmu

  • Ansprache von neuen Kundengruppen
  • Erhöhung der Attraktivität für Recruitingmaßnahmen
  • Förderung der Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterbeteiligung
  • Wettbewerbsvorteile durch Verankerung neuer Kompetenzen auf dem Gebiet der barrierefreien IT

Einzelziele von iDESkmu

  • Qualifizierungsangebote für strategisch Verantwortliche: technische und organisatorische Voraussetzungen für barrierefreie IT und Umsetzung relevanter Normen (Beschaffung von IT-Dienstleistungen, Softwareergonomie, Arbeitsstättenverordnung)
  • Empowerment von Mitarbeiter*innen ohne technische Vorkenntnisse: Accessibility- und Usability-Mängel in Softwareanwendungen erkennen und IT-Entwicklern kommunizieren
  • Förderung von Mitarbeiterbindung und transparenten Unternehmensstrukturen durch hierarchie- und funktionsübergreifendes Handeln
  • Übernahme und Kommunikation sozialer Verantwortung (Kommunikationskonzept „Commitment barrierefreie IT“)
  • Benchmarking mit Praxisbeispielen
  • Schaffung neuer Arbeitsplatzlösungen