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Commitment Barrierefreie IT

Ein Produkt des Projektes iDESkmu ist die Erstellung eines Kommunikationskonzepts, das zum Ziel hat, das Thema IT-Barrierefreiheit als festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation zu etablieren. Dazu wird die Bedeutung der internen und externen Unternehmenskommunikation auch unter dem Aspekt einer glaubhaften Corporate Identity herausgestellt. Anschließend beleuchten wir die wesentlichen Gesichtspunkte der internen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel die Unternehmensphilosophie und das Leitbild, Haltung, Werte und Loyalität sowie deren Bedeutung für das Unternehmen. Wir gehen ein auf den Unterschied zwischen Commitment und Compliance bevor wir uns den externen Rahmenbedingungen zuwenden. Hier stehen Themen wie Sozialverantwortliche öffentliche Beschaffung (SRPP), der Europäische IT-Barrierefreiheitsakt (EAA) sowie die Unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft (CSR) im Mittelpunkt sowie deren Kontext zur IT-Barrierefreiheit. Dieser Bereich schließt mit einem Einblick in die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Form des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung.

Ein Exkurs klärt über die oft verwechselten Begriffe „accessibility“, „usability“ und „user experience“ auf und zeigt deren Potentiale zur Steigerung der Kundenattraktivität auf, bevor der praktische Teil Tipps gibt, wo und wie sich das Thema IT-Barrierefreiheit am besten in einem bestehenden Kommunikationskonzept verankern lässt.

Hören Sie auch unsere Podcast KLARTEXT FÜR IT OHNE BARRIEREN, Episode #02 (Veröffentlichung 18.10.2021 - ExpertenTalk zwischen Harald Hansen (Projektleiter iDESkmu) und Wolfgang Haase (Externer Berater) zum Thema.

Developer Hints

Top 10 der größten Stolperfallen für barrierefreie DMS-Entwicklung

Nächster Meilenstein im Projekt iDESkmu erreicht. Nach der Prüfung der Benutzeroberflächen von insgesamt zehn marktführenden DMS-Herstellerinnen und Herstellern hat das Team von iDESkmu eine Liste mit den größten Einschränkungen in der Barrierefreiheit von DMS ermittelt, um daraus Empfehlungen für Entwicklerinnen und Entwickler dieser Systeme abzuleiten.

Geprüft wurde auf Grundlage des BIT inklusiv Anwendungssoftware-Tests der Stufe I, welcher die Konformität mit der europäischen Norm EN 301 549 prüft, die Grundlage ist für die Beurteilung der Barrierefreiheit gem. der Verordnung zur Schaffung barrierefreier IT des Bundes von 2019. Der Test ist unter https://biti-wiki.de vollständig und öffentlich zugänglich dokumentiert.